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AGB

Allgemeine Gesch├Ąfts- und Lieferbedingungen (Stand 01/01/2020)

Diese Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen f├╝r Leistungen (nachfolgend AGB genannt) der Carbunus Mediengruppe, bestehend aus Carbunus Werbeagentur GmbH, KSW Vertriebsgesellschaft GmbH, fsb/welfenburg Werbeagentur GmbH, KAOS Werbeagentur ÔÇô Inhaber Kurt Schauer (nachfolgend Lieferant genannt), gelten nur im Verh├Ąltnis zu Unternehmern (nachfolgend Kunden genannt) im Sinne von ┬ž 14 des B├╝rgerlichen Gesetzbuchs, das hei├čt Kunden, die bei Abschluss des Rechtsgesch├Ąfts in Aus├╝bung ihrer gewerblichen oder selbst├Ąndigen beruflichen T├Ątigkeit handeln.

Allen Vereinbarungen und Angeboten liegen die Bedingungen des Lieferanten zugrunde. Sie gelten durch Auftragserteilung oder Annahme der Lieferung als anerkannt. Abweichende Bedingungen des Bestellers, die der Lieferant nicht ausdr├╝cklich schriftlich anerkennt, sind f├╝r ihn unverbindlich, auch wenn er ihnen nicht ausdr├╝cklich widerspricht.

1. Preisangebot
Die Preisangebote werden in Euro angegeben und enthalten keine Mehrwertsteuer. Sie gelten unter dem Vorbehalt, dass die der Angebotsabgabe zugrunde gelegten Auftragsdaten unver├Ąndert bleiben. Die Preise gelten ab Werk Wangen im Allg├Ąu. Sie schlie├čen Verpackung, Fracht, Porto, Versicherung und sonstige Versandkosten nicht ein.
Nachtr├Ągliche ├änderungen auf Veranlassung des Kunden, einschlie├člich des dadurch verursachten Maschinenstillstandes, werden dem Kunden berechnet. Als nachtr├Ągliche ├änderungen gelten auch Wiederholungen von Probeandrucken, die vom Kunden wegen geringf├╝giger Abweichungen von der Vorlage verlangt werden.
Skizzen, Entw├╝rfe, Probesatz, Probedrucke, Muster und ├Ąhnliche Vorarbeiten, die vom Kunden veranlasst sind, werden berechnet, auch wenn der Auftrag nicht erteilt wird. Die Bestimmungen des Abschnittes 12 gelten entsprechend.

2. Zahlungsbedingungen
Die Zahlung des Rechnungsbetrages (Nettopreis zuz├╝glich Mehrwertsteuer) hat innerhalb 14 Tagen nach Rechnungsdatum in bar ohne Abzug in Euro zu erfolgen. Bei neuen Gesch├Ąftsverbindungen kann Vorauszahlung verlangt werden. Die Zahlung durch Wechsel unterliegt vorheriger Vereinbarung; bank├╝bliche Spesen gehen zu Lasten des Wechselgebers. Schecks und Wechsel werden nur unter dem Vorbehalt der Einl├Âsung angenommen.
Bei gr├Â├čeren Auftr├Ągen werden entsprechend der geleisteten Arbeit Zwischenrechnungen erstellt. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in H├Âhe von 8% ├╝ber dem jeweiligen Bankdiskont zu entrichten. Die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens ist dadurch nicht ausgeschlossen. Der Lieferant ├╝bernimmt keine Haftung daf├╝r, dass Wechsel, Schecks oder andere zahlungshalber gegebene Papiere rechtzeitig vorgelegt oder zu Protest gegeben werden.
Dem Kunden steht ohne besondere Vereinbarung, gleichg├╝ltig aus welchem Rechtsgrund, ein Aufrechnungs- und Zur├╝ckbehaltungsrecht nicht zu. Wird eine wesentliche Verschlechterung in den Verm├Âgensverh├Ąltnissen des Kunden bekannt oder ger├Ąt er mit der Zahlung in Verzug, so steht dem Lieferanten das Recht zu, sofortige Zahlung aller offenen, auch der noch nicht f├Ąlligen Rechnungen zu verlangen. Auch f├╝r angefangene, aber noch nicht beendete Auftr├Ąge kann eine Zwischenrechnung erteilt werden. Der Lieferant hat das Recht, die Weiterarbeit an den laufenden Auftr├Ągen des Kunden einzustellen. Soweit die vorstehenden Zahlungsbedingungen zugunsten des Kunden abge├Ąndert werden, hat dieser alle f├╝r den Lieferanten damit verbundenen Kosten zu tragen.

3. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollst├Ąndigen Bezahlung s├Ąmtlicher Forderungen des Lieferanten aus der Gesch├Ąftsverbindung mit dem Kunden oder bis zur Einl├Âsung daf├╝r gegebener Schecks oder Wechsel Eigentum des Lieferanten. Sie darf vor der vollen Bezahlung oder vor Einl├Âsung der daf├╝r hingegebenen Schecks oder Wechsel ohne Zustimmung des Lieferanten weder verpf├Ąndet noch zur Sicherstellung ├╝bereignet werden.
Zum Weiterverkauf der Vorbehaltsware ist der Kunde nur mit der Ma├čgabe berechtigt und erm├Ąchtigt, dass die Kaufpreisforderung aus dem Weiterverkauf auf den Lieferanten ├╝bergeht. Die Forderungen des Kunden aus dem Weiterverkauf der Vorbehaltsware werden bereits bei Vertragsabschluss an den Lieferanten abgetreten, welcher diese Abtretung hierdurch annimmt. An allen vom Kunden ├╝bergebenen Rohmaterialien und Unterlagen ist hinsichtlich s├Ąmtlicher Forderungen des Lieferanten mit der ├ťbergabe ein Pfandrecht bestellt.

4. Lieferungen
Lieferungen gelten ab Lieferwerk, soweit nichts anderes vereinbart ist. Der Versand erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Kunden. Sofern der Kunde keine besondere Weisung erteilt, ├╝bernimmt der Lieferant keine Verbindlichkeit f├╝r billigsten und schnellsten Versand. Transportversicherungen werden vom Lieferanten nur auf ausdr├╝ckliche Anweisung und Kosten des Kunden vorgenommen.

5. Lieferzeit
F├╝r die Dauer der Pr├╝fung von Korrektur-Abz├╝gen, Repro-Vorlagen, Probedrucken, Fertigungsmustern, Einteilungen, Blaupausen usw. durch den Kunden oder dessen Bevollm├Ąchtigten ist die Lieferzeit jeweils unterbrochen, und zwar vom Tage der Absendung an den Kunden bis zum Tage des Eintreffens seiner Stellungnahme beim Lieferanten. Verlangt der Kunde nach der Auftragsbest├Ątigung ├änderungen des Auftrags, welche die Fertigungsdauer beeinflussen, so beginnt eine neue Lieferzeit, und zwar erst mit Best├Ątigung der ├änderungen. Ist eine Lieferfrist nach Tagen bemessen, so kommen f├╝r die Berechnung der Frist nur alle kalenderm├Ą├čigen Arbeitstage in Betracht.
F├╝r ├ťberschreitung der Lieferzeit ist der Lieferant nicht verantwortlich, falls diese durch Umst├Ąnde, welche der Lieferant nicht zu vertreten hat, verursacht wird. Betriebsst├Ârungen ÔÇô sowohl im eigenen wie im fremden Betrieb, von denen die Herstellung und der Transport abh├Ąngig sind ÔÇô, verursacht durch Streik, Aussperrung, Krieg, Aufruhr sowie alle sonstigen F├Ąlle h├Âherer Gewalt, befreien von der Einhaltung der vereinbarten Lieferzeiten und Preise. Eine hierdurch herbeigef├╝hrte ├ťberschreitung der Lieferzeit und des Preises berechtigt den Kunden nicht, vom Auftrag zur├╝ckzutreten oder den Lieferanten f├╝r etwa entstandenen Schaden verantwortlich zu machen.
Kommt der Lieferant mit seinen Leistungen in Verzug, so ist ihm zun├Ąchst eine angemessene Nachfrist zu gew├Ąhren. Nach fruchtlosem Ablauf der Nachfrist kann der Kunde vom Vertrag zur├╝cktreten.
┬ž 361 BGB bleibt unber├╝hrt. Ersatz des Verzugsschadens kann nur bis zur H├Âhe des Auftragswertes (Eigenleistung ausschlie├člich Vorleistung und Material) verlangt werden.

6. Abnahmeverzug
Kommt der Kunde mit der Abnahme in Verzug, so stehen dem Lieferanten die Rechte aus ┬ž┬á326 BGB zu. Stattdessen steht dem Lieferanten aber auch das Recht zu, vom Vertrag nur teilweise zur├╝ckzutreten und hinsichtlich des anderen Teiles Schadensersatz zu verlangen.
Nimmt der Kunde die Lieferung nicht innerhalb angemessener Frist nach Fertigstellungsanzeige bzw. bei avisiertem Versand nicht unverz├╝glich ab oder ist ein Versand infolge von Umst├Ąnden, die der Lieferant nicht zu vertreten hat, l├Ąngere Zeit unm├Âglich, dann ist der Lieferant berechtigt, die Lieferung f├╝r Rechnung und Gefahr des Kundens entweder selbst auf Lager zu nehmen oder bei einem Spediteur einzulagern.

7. Abnahme
(1) Sofern im Hinblick auf die vom Lieferanten geschuldeten Leistungen eine Abnahme gesetzlich vorgeschrieben ist oder zwischen den Parteien vereinbart wurde, ist die Abnahme ÔÇô auch von Teilprojekten ÔÇô auf schriftliche Anforderung durch den Lieferanten jeweils schriftlich vom Kunden zu erkl├Ąren.
(2) Nach schriftlicher Aufforderung durch den Lieferanten hat der Kunde dem Lieferanten gegen├╝ber unverz├╝glich, jedoch sp├Ątestens innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Aufforderung die Abnahme oder eine Abnahmeverweigerung schriftlich zu erkl├Ąren. Unerhebliche M├Ąngel berechtigen nicht zu einer Abnahmeverweigerung. Nach Ablauf dieser Frist gilt die vom Lieferanten zur Abnahme angebotene Leistung als vom Kunden abgenommen (entsprechend ┬ž 640 Abs. 1 Satz 3 BGB), sofern der Kunde ohne sachlichen Grund die Abnahme nicht vorgenommen oder die Erkl├Ąrung der Abnahme verweigert hat.
(3) Die Abnahme gilt auch als eingetreten, wenn der Kunde die erbrachten Leistungen nutzt.

8. M├Ąngelr├╝ge, Gew├Ąhrleistung, Pflichtverletzung
(1) Erkennbare M├Ąngel der Leistung sind vom Kunden unverz├╝glich, sp├Ątestens jedoch 12 Tage nach Leistungserbringung zu r├╝gen. M├Ąngelr├╝gen m├╝ssen eine detaillierte Beschreibung des Mangels enthalten. Eine nicht fristgerechte R├╝ge schlie├čt jeglichen Anspruch des Kunden aus Pflichtverletzung wegen Schlechtleistung aus.
(2) Verdeckte M├Ąngel m├╝ssen unverz├╝glich nach Erkennbarkeit, sp├Ątestens innerhalb der in Abschnitt 8 (5) genannten Verj├Ąhrungsfrist ger├╝gt werden. M├Ąngelr├╝gen m├╝ssen eine detaillierte Beschreibung des Mangels enthalten. Eine nicht fristgerechte R├╝ge schlie├čt auch hier jeglichen Anspruch des Kunden aus Pflichtverletzung wegen Schlechtleistung aus.
(3) Die M├Ąngelr├╝gen nach Abschnitt 8 (1) und (2) m├╝ssen schriftlich erfolgen. Eine nicht schriftlich erfolgte R├╝ge schlie├čt ebenfalls jeglichen Anspruch des Kunden aus Pflichtverletzung wegen Schlechtleistung aus.
(4) Die Gew├Ąhrleistungsanspr├╝che des Kunden sind zun├Ąchst auf Nachbesserung oder ÔÇô nach Wahl durch den Lieferanten ÔÇô auf Neuerbringung der Leistung beschr├Ąnkt. Schl├Ągt die Nachbesserung endg├╝ltig fehl, kann der Kunde Schadensersatz geltend machen oder vom Vertrag zur├╝cktreten.
(5) F├╝r nachweisbare M├Ąngel leistet der Lieferant ├╝ber einen Zeitraum eines Jahres Gew├Ąhr, gerechnet vom Tage des gesetzlichen Verj├Ąhrungsbeginnes an. Dies gilt nicht, wenn dem Lieferanten Arglist, grobes Verschulden oder Vorsatz zur Last f├Ąllt.
(6) Die vorstehende Verj├Ąhrungsfrist gilt auch f├╝r konkurrierende Anspr├╝che aus unerlaubter Handlung -sowie f├╝r etwaige Anspr├╝che aus Mangelfolgesch├Ąden.
(7) Weitergehende Anspr├╝che des Kunden wegen oder im Zusammenhang mit M├Ąngeln oder Mangelfolgesch├Ąden, gleich aus welchem Grund, bestehen nur nach Ma├čgabe der Bestimmungen in Abschnitt 9.

9. Haftung, Haftungsbeschr├Ąnkung
(1) Der Lieferant haftet grunds├Ątzlich nur f├╝r eigenen Vorsatz und grobe Fahrl├Ąssigkeit und Vorsatz und grobe Fahrl├Ąssigkeit seiner gesetzlichen Vertreter und Erf├╝llungsgehilfen. Die Haftung des Lieferanten und die seiner gesetzlichen Vertreter und Erf├╝llungsgehilfen f├╝r leichte Fahrl├Ąssigkeit ist daher ausgeschlossen, sofern es sich nicht um
(a) die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten, also solcher, deren Erf├╝llung den Vertrag pr├Ągen und auf die der Kunde vertrauen darf,
(b) die Verletzung von Pflichten im Sinne des ┬ž 241 Abs. 2 BGB, wenn dem Kunden die Leistung des Lieferanten nicht mehr zuzumuten ist,
(c) die Verletzung von Leben, K├Ârper und Gesundheit,
(d) die ├ťbernahme einer Garantie f├╝r die Beschaffenheit einer Leistung oder f├╝r das Vorhandensein eines Leistungserfolges,
(e) Arglist oder
(f) sonstige F├Ąlle zwingender gesetzlicher Haftung
handelt.
(2) Sofern dem Lieferanten nicht der Vorwurf einer vors├Ątzlichen Pflichtverletzung gemacht werden kann oder ein Fall der Verletzung von Leben, K├Ârper und Gesundheit oder sonstige F├Ąlle zwingender gesetzlicher Haftung vorliegen, haftet der Lieferant nur f├╝r den typischen und vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung des Lieferanten ist mit Ausnahme der F├Ąlle gem├Ą├č vorstehendem Abschnitt 9 Abs. 1┬á(a) bis (f) f├╝r jeden Einzelvertrag der H├Âhe nach insgesamt beschr├Ąnkt auf eine Haftungsh├Âchstsumme maximal die gleiche Auftragssumme.
(4) Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als in den vorstehenden Ziffern vorgesehen, ist ÔÇô ohne R├╝cksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ÔÇô ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere f├╝r Schadensersatzanspr├╝che aus Verschulden bei Vertragsabschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Anspr├╝che auf Ersatz von Sachsch├Ąden gem├Ą├č ┬ž 823 BGB.
(5) Die Haftungsausschl├╝sse bzw. Haftungsbeschr├Ąnkungen gem├Ą├č des vorstehenden Abschnittes 9 (1) ÔÇô (4) gelten im gleichen Umfang zugunsten der leitenden und nicht leitenden Angestellten und sonstigen Erf├╝llungsgehilfen sowie den Subunternehmern.
(6) Anspr├╝che des Kunden auf Schadensersatz aus diesem Vertragsverh├Ąltnis k├Ânnen nur innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Jahr ab dem gesetzlichen Verj├Ąhrungsbeginn geltend gemacht werden. Dies gilt nicht, wenn dem Lieferanten Arglist, Vorsatz oder grobes Verschulden zur Last f├Ąllt sowie im Falle einer Forderung, die auf einer deliktischen Handlung beruht.
(7) Eine Umkehr der Beweislast ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

10. Beanstandungen
sind nur innerhalb einer Woche nach Empfang der Ware zul├Ąssig. M├Ąngel eines Teiles der Lieferung k├Ânnen nicht zur Beanstandung der ganzen Lieferung f├╝hren. Es kann nur Minderung, nicht aber Wandlung oder Schadensersatz verlangt werden. Die Minderung ist der H├Âhe nach auf den Betrag beschr├Ąnkt, der f├╝r den mangelhaften Teil der Lieferung zu berechnen ist. Der Lieferant hat das Recht der Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Versteckte M├Ąngel, die nach unverz├╝glicher Untersuchung nicht zu finden sind, d├╝rfen nur dann gegen den Lieferanten geltend gemacht werden, wenn die M├Ąngelr├╝ge innerhalb von vier Wochen, nachdem die Ware das Lieferwerk verlassen hat, beim Lieferanten eintrifft. M├Ąngelr├╝gen, die auf mangelhafte Manuskripte oder Original-Vorlagen zur├╝ckzuf├╝hren sind, k├Ânnen nicht anerkannt werden. F├╝r Ma├čhaltigkeit und Haftf├Ąhigkeit von Filmen und fotografischen Schichten, die im Laufe der Zeit eintretenden Ver├Ąnderungen bei Farbstoffen in chemischen Schichten, f├╝r altersbedingte Zersetzung chemischer Schichten und Zusammensetzungen, f├╝r Qualit├Ąt, Oberfl├Ąche, Gewicht und Laufrichtung von Papieren, f├╝r Lichtechtheit, Lackier- und Kalandrierf├Ąhigkeit von Farben, f├╝r Druckf├Ąhigkeit und Oberfl├Ąchen von Metallen ├╝bernimmt der Lieferant keine Gew├Ąhr. Er haftet nur in dem Umfang, als ihm daf├╝r bestimmte Eigenschaften von seinen Lieferanten garantiert sind. F├╝r Verschulden des Personals wird auch innerhalb von Vertr├Ągen nur nach ┬ž 831 BGB gehaftet.
Mehr- oder Minderlieferung bis zu 10 % der bestellten Auflage k├Ânnen nicht beanstandet werden. Berechnet wird die gelieferte Menge. Bei Lieferungen aus Papiersonderanfertigungen unter 1000┬ákg erh├Âht sich der Prozentsatz auf 20 % und unter 2000 kg auf 15 %.

11. Vom Auftraggeber beschafftes Material und Daten
gleich welcher Art sind dem Lieferanten frei Haus zu liefern. Geringf├╝gige Restmengen werden nicht zur├╝ckgegeben. Die Lagerung von Vorr├Ąten des Kunden erfolgt nur gegen besondere Vereinbarung mit dem Lieferanten auf Rechnung und Risiko des Kundens. Der Lieferant ist nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber zur Verf├╝gung gestellten oder auf seinen Wunsch beschafften und verwendeten Materialien und Hilfsstoffe auf ihre Brauchbarkeit f├╝r den vorgesehenen Zweck zu ├╝berpr├╝fen.
Der Lieferant haftet nicht f├╝r entstandene Fehler bei der ├ťbernahme von Daten, welche vom Kunden geliefert wurden.

12. Skizzen, Entw├╝rfe, Retuschen
sowie fotografische Aufnahmen und Muster werden berechnet, auch wenn ein Auftrag zur Herstellung von Satz, Reproduktionen oder Druckplatten nicht erteilt wird.

13. Urheberrecht/Eigentum/Nutzungsrechte/Referenzen
Der Lieferant darf die von Ihm produzierten Werbemittel/Digitale Medien angemessen und branchen├╝blich signieren und den erteilten Auftrag f├╝r Eigenwerbung nutzen. Wird diese Signierung nicht gew├╝nscht, ist dies vom Kunden im Vorfeld des Auftrags zu nennen. Nachtr├Ągliche Entfernung der Signatur ist nur in Online-Medien m├Âglich. F├╝r die Pr├╝fung des Rechts der Vervielf├Ąltigung aller Reproduktionsvorlagen sowie das Recht der Darstellung von auftragsgem├Ą├č hergestellten Reinzeichnungen, Entw├╝rfen und Retuschen tr├Ągt der Kunden die Verantwortung. F├╝r fremde Vorlagen oder andere Gegenst├Ąnde, die nach Erledigung des Auftrags vom Kunden binnen vier Wochen nicht angefordert werden, ├╝bernimmt der Lieferant keine Haftung.
Das Urheberrecht und das Recht der Vervielf├Ąltigung an eigenen Skizzen, Entw├╝rfen und Originalen, Negativen, Filmen und dergleichen in jedem Verfahren und zu jedem Verwendungszweck verbleibt vorbehaltlich ausdr├╝cklich anderweitiger Regelung dem Lieferanten. Die Arbeiten des Lieferanten d├╝rfen weder vom Kunden noch von ihm beauftragten Dritten weder im Original noch in der Reproduktion ge├Ąndert werden, sofern dies nicht vertraglich anders vereinbart wurde. Jede Nachahmung, auch teilweise, ist unzul├Ąssig. Bei Zuwiderhandlung steht dem Lieferanten ein zus├Ątzliches Honorar des 2,5fachen des urspr├╝nglich vereinbarten Honorars zu. Weitere Schadensersatzanspr├╝che k├Ânnen vom Lieferanten dar├╝ber hinaus geltend gemacht werden.
Die, vom Lieferanten zur Herstellung des Vertragserzeugnisses erzeugten, Zwischenschritte und eingesetzten Betriebsgegenst├Ąnde, insbesondere offene Daten (InDesign, Illustrator, Photoshop etc.), Filme, Klischees, Lithographien und Druckplatten, Stanzformen etc., bleiben, auch wenn sie gesondert berechnet werden, Eigentum des Lieferanten und werden nicht ausgeliefert. Der Lieferant schuldet mit der Bezahlung des vereinbarten Honorars, sofern nicht ausdr├╝cklich anders vereinbart, die vereinbarte Leistung, nicht jedoch die zu diesem Ergebnis gef├╝hrten Zwischenschritte. Der Kunde kann durch eine zus├Ątzliche Buy-Out-Geb├╝hr in H├Âhe von 150% der urspr├╝nglichen Erstellungskosten die offenen Dateien erwerben.
Vorschl├Ąge des Kunden oder sonstige f├Ârdernden Ma├čnahmen begr├╝nden das Miturheberrecht nur dann, wenn dies ausdr├╝cklich vereinbart wird.

14. Versicherungen
Wenn die dem Lieferanten ├╝bergebenen Manuskripte, Originale oder sonstigen eingebrachten Sachen gegen Diebstahl, Feuer, Wasser oder jede andere Gefahr versichert werden sollen, hat der Kunde die Versicherung selbst zu besorgen. Andernfalls kann nur eigen├╝bliche Sorgfalt verlangt werden.

15. Pr├╝fung
Korrektur-Abz├╝ge sind auf Richtigkeit des Textes und der Abbildungen und deren Gr├Â├če vom Kunden genau zu ├╝berpr├╝fen. Reinzeichnungen, Druckst├Âcke, Maschinenplatten oder kopierf├Ąhige Filme sind vom Kunden vor der Weiterverarbeitung auf Ma├čgenauigkeit, Vollst├Ąndigkeit, Standrichtigkeit, Dichte, Farbaufbau und auf ihre einwandfreie Beschaffenheit zur Weiterverarbeitung zu pr├╝fen. Der Lieferant haftet nicht f├╝r, vom Kunden oder seinem Bevollm├Ąchtigten, ├╝bersehene Fehler und deren Folgen. M├╝ndlich und durch Fernsprecher aufgegebene ├änderungen und Korrekturen bed├╝rfen zu ihrer Verbindlichkeit der schriftlichen Best├Ątigung.
Geringf├╝gige Abweichungen vom Original gelten bei Reproduktionen in allen Druckverfahren nicht als Grund f├╝r eine Beanstandung. Dasselbe gilt f├╝r den Vergleich zwischen Probeandrucken und dem Auflagendruck. Erneute Probedrucke, die vom Kunden trotz nur geringf├╝giger Abweichungen verlangt werden, gelten als Autorenkorrektur und werden in Rechnung gestellt.

16. Aufbewahrung
von Datentr├Ągern, Druckplatten, Montagen, Kopierfilmen oder Farbausz├╝gen aller Art nach Auftragserledigung erfolgt nur nach vorheriger Vereinbarung ohne ├ťbernahme des Lagerrisikos und ist besonders zu verg├╝ten.

17. M├╝ndliche Abmachungen
bed├╝rfen zu ihrer Verbindlichkeit der schriftlichen Best├Ątigung.

18. Erf├╝llungsort und Gerichtsstand
f├╝r alle aus dem Vertragsverh├Ąltnis entstehenden Anspr├╝che und Rechtsstreitigkeiten einschlie├člich der Wechsel- und Urkundenprozesse ist der Sitz des Lieferanten.

19. Teilnichtigkeit
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Gesch├Ąfts- und Lieferbedingungen unwirksam sein oder werden, so bleibt deren Wirksamkeit im ├╝brigen unber├╝hrt.

20. Datenschutz
Durch den Abschluss und die Durchf├╝hrung der Vertr├Ąge ├╝ber die Erbringung von Serviceleistungen zur Verbesserung der Onlinepr├Ąsenz von Unternehmern stimmt der Kunden der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner pers├Ânlichen Daten zu. Art und Umfang ergeben sich aus unserer Datenschutzerkl├Ąrung.
Einzusehen unter:

www.kaos.de/datenschutz

 

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